📖 Einfach

Theater in der Schule.
Für Kinder.
Gegen sexuellen Missbrauch.

Sexu­el­le Auf­klä­rung gehört in die Grund­schu­le.
Das ist Pflicht.

Es gibt ein Theater-Programm.
Es heißt: ja-nein-stop!

Fach-Stel­len emp­feh­len das Pro­gramm.
Auch Schul-Behör­den emp­feh­len das Programm.

Kin­der brau­chen Nähe.
Zum Bei­spiel: Umar­men.
Oder Strei­cheln.
Oder Kuscheln.

Das tut gut.
Das macht Kin­der stark.

Aber:
Man­che Erwach­se­ne nut­zen das aus.
Das ist nicht rich­tig.
Das ist verboten.

Das Theater-Stück hilft Kindern.

Die Kin­der ler­nen:
Ich darf Nein sagen.

Die Kin­der ler­nen:
Ich darf Hil­fe holen.

Die Kin­der ler­nen:
Ich darf mei­nen Gefüh­len vertrauen.

Wir kommen in die Klasse.
Wir spielen Szenen.

In den Sze­nen geht es um:
Gefüh­le.
Berüh­run­gen.
Geheim­nis­se.
Kon­tak­te im Inter­net.
Sexu­el­le Übergriffe.

Die Kin­der machen mit.
Sie den­ken mit.
Sie füh­len mit.

Die Kin­der ler­nen beim Spie­len.
Das macht auch Spaß.

Die Geschichten kommen aus dem Alltag von Kindern.

Zum Bei­spiel:
Ein Kind will im Bad allein sein.
Ein Kind wird zu viel geküsst.
Ein Trai­ner kommt zu nah.
Ein Kind hat Pro­ble­me im Inter­net.
Ein Kind hat ein komi­sches Gefühl bei einem Erwachsenen.

Die Botschaften sind:

Ich ach­te auf mei­ne Gefüh­le.
Ich mer­ke:
Das fühlt sich gut an.
Oder: Das fühlt sich schlecht an.

Mein Kör­per gehört mir.
Ich bestim­me über mei­nen Kör­per.
Ich darf Nein sagen.

Wenn jemand mei­ne Gren­ze ver­letzt:
Das ist nicht in Ord­nung.
Ich habe kei­ne Schuld.

Es gibt gute Geheim­nis­se.
Zum Bei­spiel eine Über­ra­schung.
Gute Geheim­nis­se machen Spaß.
Gute Geheim­nis­se kann ich für mich behalten.

Es gibt schlech­te Geheim­nis­se.
Zum Bei­spiel eine Erpres­sung.
Schlech­te Geheim­nis­se machen mir Angst.
Schlech­te Geheim­nis­se darf ich erzählen.

Sexu­el­ler Miss­brauch ist verboten.

Ich habe ein Recht auf Hil­fe.
Ich darf Hil­fe holen.

Das Angebot:

Das Team kommt in die Schule.

Es gibt drei Ter­mi­ne.
Jeder Ter­min dau­ert eine Stunde.

Das Thea­ter-Stück ist im Klassen-Zimmer.

Das Team arbei­tet schon lan­ge.
Die Arbeit ist vor­sich­tig und kindgerecht.

Das Team arbei­tet mit Fach-Stel­len zusammen.

Für Betroffene von sexuellem Missbrauch gibt es Hilfe:

Auf der Inter­net-Sei­te
www.hilfe-portal-missbrauch.de

Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch.
Hilfe suchen, Hilfe finden:
www.hilfe-portal-missbrauch.de

Dort gibt es Informationen.

Dort fin­dest du Ange­bo­te für Hilfe.

Die Sei­te hilft dir:
Wenn du Fra­gen hast.

Oder wenn du Hil­fe brauchst.

Du kannst dort anrufen:

Du kannst anonym anru­fen.
Das heißt:
Du musst nicht dei­nen Namen sagen.

Die Bera­tung ist kostenlos.

Hil­fe-Tele­fon
Sexu­el­ler Missbrauch.

Die Tele­fon-Num­mer ist:
0800 22 55 530

Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch.
tel: 0800 22 55 530
Helpline sexual Abuse 0800 22 55 530

Es gibt Hil­fe in vie­len Sprachen.

Du kannst einen Dol­met­scher bekommen.

Der Dol­met­scher hilft beim Verstehen.

Der Dol­met­scher sagt nichts weiter.