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Nein! sagen - oder: "Hau ab!"

Doch aus eigener Erfahrung weiß die Fröschin nur zu genau, dass es allerhand gibt, was es eigentlich nicht gibt, denn schließlich verkörpert sie das wenige, was an Märchenhaftem in diesem Theaterstück noch übrig geblieben ist:

Was denn für ein Gespenst?

Na so eins mit richtigen Händen und so...

Ach so ein Gespenst...

(Bei der Fröschin fällt ein Groschen) Also bei so einem Gespenst da würde ich sagen: "Hau bloß ab!"

Das hab ich ja gemacht.

Und?

Das hat nichts genutzt. Das hat immer weiter gemacht. Der hat immer... Ach egal, vielleicht hab ich das alles auch nur geträumt ...

Das glaub ich nicht. Vielleicht hast du es nur nicht laut genug gesagt.

Was, "Hau ab!"?

Genau. Komm ich zeig`s dir. Du musst mich kitzeln!

Und so beginnt ein Spiel zwischen den beiden, in dem Lotte nach einigem Zögern endlich ihre alte, vorlaute Art wiederfindet. Unmissverständlich brüllt sie ihr "Nein! Hau ab!", und gewinnt neue Zuversicht.

Tatsächlich gelingt es ihr auch "Nein!" zu sagen, als der Onkel nach einer Auseinandersetzung - Lotte will begreiflicherweise nicht ins Bett gehen müssen - einen beschwichtigenden Gute-Nacht-Kuss von ihr fordert.

Auch als in der zweiten Nacht wieder dieser eklige Besuch kommt, versucht Lotte, der Situation durch ihr Nein-Sagen ein Ende zu bereiten. Die Kinder feuern sie an: "Lauter, du musst lauter brüllen!" Lotte tut, was sie kann, doch es scheint Situationen zu geben, da will jemand einfach nicht hören, dass man "Nein!" sagt, egal, wie deutlich man wird.
 

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